Mehrfunktions-Schaltgeräte: Steuer- und Schutz-Schaltgerät (CPS)

Aus Planungskompendium Energieverteilung

Wechseln zu: Navigation , Suche
Achtung! Dieses Kapitel wird gerade überabeitet, so dass Sie auf vorübergehende Unstimmigkeiten oder nicht funktionierende Verlinkungen stoßen können. Wir bemühen uns, die Arbeiten so schnell als möglich durchzuführen und die Auswirkungen für den Nutzer so gering als möglich zu halten. Wir danken für Ihr Verständnis!

Allgemeine Planungsgrundlagen – Bestimmungen – Installierte Leistung
Anschluss an das Hochspannungs-Versorgungsnetz des Netzbetreibers
Anschluss an das NS-Verteilnetz des Netzbetreibers
Auswahlhilfe HS- und NS-Verteilnetzarchitektur
Verteilsysteme in NS-Verteilnetzen
Schutz gegen elektrischen Schlag
Schutz von Stromkreisen
Schaltgeräte
Schutz bei Überspannungen und Stoßüberspannungen
Energieeffizienz in elektrischen Verteilnetzen
Blindleistungskompensation und Filterung von Oberschwingungen
Oberschwingungserfassung und - filterung
Stromversorgungen und Verbraucher besonderer Art
Solaranlagen
Wohngebäude und ähnliche Einsatzbereiche sowie besondere Orte und Bereiche
EMV-Richtlinien
Messung

CPS oder „Motorabgang mit Steuereinheit“ wurden entwickelt, um gleichzeitig die Kontroll- und Schutzfunktion (Überlast und Kurzschluss) zu übernehmen. Zusätzlich werden sie zur Beherrschung der Folgen aufgrund eines Kurzschlussfehlers eingesetzt.

Sie können zusätzliche Schutz- und Überwachungseinrichtungen integrieren, wie z. B. die Isolationsüberwachung und erfüllen trotz allem vollständig die Funktion eines Motorstarters. Die Anforderungen, Werte und Kategorien der CPS sind in IEC 60947-6-2 (VDE 0660-115) festgelegt. Die in einer CPS enthaltenen Funktionen sind so miteinander kombiniert und aufeinander abgestimmt, dass sie während der Betriebszeit für alle auftretenden Ströme bis zum maximalen Kurzschlussstrom Ics gewährleistet sind. Das CPS kann aus einem oder mehreren Gerät bestehen, die Merkmale aber entsprechen denen eines einzelnen Gerätes. Der Nutzer hat so eine einfache Möglichkeit, optimalem Schutz mit „totaler“ Koordinierung sicherzustellen.

Wenngleich nur aus einem einzigen Gerät bestehend, weist eine CPS idealerweise eine größere Modularität auf, als eine aus „drei Betriebsmitteln“ aufgebaute Motorstarter-Kombination. Dies ist bei der integrierten Motorstarter-Kombination Tesys U von Schneider Electric der Fall (siehe Abb. N66).

Abb. N66Beispiel für den Aufbau einer modular aufgebauten CPS (TeSys U Motorstarterkombination von Schneider Electric)

Außerdem können Zusatzfunktionen installiert werden hinsichtlich:

  • Leistung: Wendeblock, Strombegrenzer
  • Überwachung:
    • Funktionsmodule, Alarme, Lastmanagement, automatische Rückstellung usw.
    • Kommunikationsmodule wie z.B. Modbus-RTU, Profibus-DP, DeviceNet, CAN-Open, AS-Interface, usw.
    • Hilfschaltermodule
Funktionsdaten Standard Erweitert Multifunktionsgeräte
Anlasserzustände (Bereit, in Betrieb, Störung)
Kontrolle Start/Stopp
Thermischer Alarm
Fernreset über den Bus
Anzeige der Motorlast
Differenzierte Fehleranzeige
Alarme (Überstrom...)
Fernparametrierung und -abfrage aller Funktionen
Funktion „Historie“
Funktion „Überwachung“

Abb. N67TeSys U-Funktionen über Kommunikationsmodul

                 Integrierte Funktionen, Informationen über Kommunikationsmodul